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Fotografie Grundlagen (Teil 3 von 4) Blende und ISO Wert

Das 1×1 der Grundlagen (Blende und ISO Wert)

Die wichtigsten Sachen kurz erklärt!

In dem 3. Teil der Reihe Fotografie Grundlagen erfährst du, was die Begriffe, Blende und ISO Wert bedeuten.

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung im Objektiv, über die sich der Durchmesser der Objektivöffnung regeln lässt. Dies geschieht Mithilfe eines Lamellenverschlusses.

Darüber lässt sich die Öffnung der Blende verkleinern oder vergrößern. Mit der Blende kannst du bestimmen, wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor fallen soll, um eine optimale Belichtung des Bildes zu erfassen.

Wenn zu viel Licht auf den Sensor der Kamera fällt, ist das Bild überbelichtet, im Umkehrschluss ist das Bild bei zu wenig Lichteinfall unterbelichtet.

 

 

Blende F 2.8 bis F 32

Die zweite Eigenschaft der Blende ist die Optik (Schärfentiefe).

Als Beispiel an einem Bild gezeigt. Du siehst an den folgenden Bildern, dass man mit der Blende die Schärfentiefe eines Bildes bestimmen kann. Bild mit F/3.2 Bild mit F/18 Schärfentiefe? Was ist das denn überhaupt? Einfach erklärt ist die Schärfentiefe der Bereich in einem Bild, das scharf abgebildet wird.

Die Schärfentiefe ist abhängig von der Blendenöffnung, sowie der Distanz vom Objektiv zum Motiv zum Hintergrund. Mit der Schärfentiefe kann man sehr gut spielen, um zum Beispiel den Blick eines Betrachters zu lenken.

Dabei wird das „unwichtige“ im Bild unscharf und verschwimmt und lenkt somit den Blick des Betrachters auf das Scharfe im Bild, also das Motiv.

 

Lamellenblende

 

 

Der ISO-Wert

Der ISO Wert steht für die Lichtempfindlichkeit des Sensors.

Kleinere Zahlen (ISO 100) sagen aus, dass der Bildsensor weniger lichtempfindlich ist. Je großer die Zahl wird, desto empfindlicher wird der Bildsensor (ISO 800). Dadurch werden Aufnahmen an Orten, an denen wenig Licht vorhanden ist möglich.

Es gibt 3 Einstellungsmöglichkeiten für eine richtige Belichtung des Bildes (Blende, ISO-Wert, Belichtungszeit) Als Beispiel: Wenn man ein optimal belichtetes Bild mit den Werten Belichtungszeit 1/100 Sek., ISO-Wert 100 und Blende F2.8 hat, sich das Motiv jedoch zu viel bewegt, müsste man die Belichtungszeit verringern, um das Motiv einzufrieren.

Das heißt Belichtungszeit auf 1/200 Sek. verringern, dabei wird der Lichteinfall auf den Sensor halbiert. Um das Bild wieder optimal zu belichten, muss man entweder den ISO Wert erhöhen, das wäre in unserem Beispiel eine Verdopplung des ISO-Wertes (von 100 auf 200) oder man muss die Blende weiter öffnen (wenn möglich), das wäre dann bei gleichbleibendem ISO-Wert eine Blende von F2.0.

Somit ergibt sich ein linearer Zusammenhang aus den 3 Einstellungsmöglichkeiten Bildqualität und ISO Wert: Oder auch ISO-Rauschen genannt Der Nachteil bei einem höheren ISO-Wert ist das Rauschen im Bild.

Zudem kontrastärmer und wirkt unscharf. Das Rauschverhalten ist sehr abhängig von Sensor zu Sensor. (Vergleiche Sensorgröße)

Tetraeder (Bottrop) vergleich ISO Bildrauschen

 

Tetraeder (Bottrop) vergleich Bildrauschen (ISO 100)

ISO 100 = kein Bildrauschen zu erkennen

Tetraeder (Bottrop) vergleich ISO Bildrauschen

 

Tetraeder (Bottrop) vergleich Bildrauschen (ISO 400)

ISO 400 = kein Bildrauschen zu erkennen

Tetraeder (Bottrop) vergleich ISO Bildrauschen

 

ISO 25600= hier als Beispiel der maximale ISO Wert der Canon 80D um das Bildrauschen verständlich zu machen.

Hier geht’s zu dem 4 Teil der Fotografie Grundlagen

Vielen Dank fürs Lesen!

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