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Fotografie Grundlagen (Teil 1 von 4) Kamera Modi

Das 1×1 der Fotografie Grundlagen

Die wichtigsten Sachen kurz erklärt! In dieser Reihe Fotografie Grundlagen erfährst du alle wissenswerten Funktionen deiner Kamera kompakt zusammen gefasst. Zeigen werde ich das an dem Beispiel einer Canon EOS 600D (meine erste Kamera) und einer Canon EOS 80D (meine derzeitige Kamera). Die Reihe Fotografie Grundlagen ist für die interessant, die gerade mit der Fotografie anfangen oder vor kurzen eine Kamera geschenkt bekommen oder gekauft haben und jetzt davor sitzen und nicht genau wissen wie sie anfangen sollen. Ich wünsche dir viele Spaß beim Lesen! Wenn dir der Text gefällt last doch bitte einen Kommentar da!  Zuerst gehe ich auf die wichtigsten Modi ein, die so gut wie jede Kamera besitzt, dadurch weist du wann du welchen Modus benutzen kannst oder solltest.

Kamera Modi:

Kamera Rädchen
Rädchen Der Canon EOS 600D

A-DEP= Autoschärfentiefe

A-DEP ist die Einstellung, die „alles scharf“ macht. Perfekt geeignet für die, die im Urlaub sind, einen schönen Hintergrund haben und sich vor diese als Erinnerung fotografieren wollen. gerade bei Erinnerungsfotos, kannst du den A-DEP Modus benutzen um nicht nur dich selbst, sondern auch den Hintergrund scharf zu bekommen. Bei anderen Modi kann es passieren, dass der Hintergrund unscharf ist, dass passiert dir nicht, wenn du den A-DEP Modus benutzt.

P-Modus = Programmautomatik

Der P Modus regelt alles automatisch bis auf den ISO Wert (aus dieser ist auch auf Automatik gestellt). Der P-Modus lohnt sich sehr auf Reisen oder generell in schnellen Situationen und für Schnappschüsse da dort nicht immer ausreichend Zeit vorhanden ist um die einzelnen Werte zu wählen und richtig einzustellen. Rädchen der Canon 80D                                            Rädchen der Canon 80D

 

Halbautomatische Modi

Bei diesen Modi übernimmt die Kamera einen Teil der Funktionen automatisch und den Rest musst du selbst einstellen.

Av-Modus = Blendeneinstellung (Verschlusszeitautomatik)

Heißt, dass du die Blende (Blendenöffnung) einstellen kannst und die Verschlusszeit automatisch von der Kamera angepasst wird, damit das Bild richtig belichtet wird.

TV-Modus = Zeiteinstellung (Blendenautomatik)

Hiermit stellst du die Verschlusszeit ein. Die Kamera wählt automatisch dem optimalen Blendenwert zu der Verschlusszeit, um das Bild richtig zu belichten. Draußen bei viel Licht macht es Sinn. Wenn du ein nicht so lichtstarkes Objektiv benutzt, könnte bei schlechten Lichtverhältnissen (gerade im innen Bereich wie der Wohnung) Probleme aufkommen. Wenn die Blendenzahl im Display blinkt und von der Zahl her sehr klein ist, reicht die Offenblende nicht aus und das Bild wird unterbelichtet.
Kamera Rädchen
Rädchen bei der Canon 600D

B = Bulb Modus

(Mit diesem Modus kannst du mit einem Fernauslöser die Belichtungszeit manuell einstellen) Ich nutze diesen Modus oft bei Nachtaufnahmen da man in der Kamera selbst eine maximale Belichtungszeit von 30 Sek. einstellen kann. Mit dem Fernauslöser kannst du im Bulb Modus auch mal 2 Minuten oder noch länger belichten. Gerade bei Nachtaufnahmen kannst du den ISO Werte sehr gering halten und die Blende etwas schließen, um mehr Tiefenschärfe zu erhalten.

M = Manueller Modus

Der M-Modus macht im Grunde genommen nichts und überlässt dir die ganze Arbeit, dadurch erlangst du, aber auch die Freiheit deine Werte so zu legen, wie du es möchtest. z.B. der ISO Wert, die Blende, der Weißabgleich und die Belichtungszeit müssen alle manuell eingestellt werden. Ich selbst nutze diesen Modus am häufigsten und habe auch damit angefangen zu fotografieren. Da ich so schneller das Zusammenspiel, aus den oben genannten Komponenten sowie die Funktion einer Kamera schneller verstanden habe und auch besser einsetzen konnte. Ich würde den Modus nicht jedem empfehlen, der noch am Anfang der Fotografie steht, da die ersten Bilder ziemlich verwackelt, über- oder unterbelichtet und vieles mehr sein können, wenn man aber den dreh raus hat, wird man keine Probleme mehr haben sein Bild richtig zu gestalten. Deswegen solltest du diesen Modus einfach mal ausprobieren und selbst schauen wie du damit zurechtkommst. Hier geht es zum 2. Teil

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